Urteile aus dem Reiserecht



Ein Beitrag der ARAG SE

Urteil Reiserücktrittskostenversicherung: Versicherung zahlt nicht bei Angst

Kurz vor dem vor allem in Deutschland mit Spannung erwarteten Champions-League-Endspiel in London herrscht an der Themse Terrorangst. Fußballfans aus vielen Ländern sind verunsichert. Eine Reiserücktrittskostenversicherung haben sicherlich die wenigsten.

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Bundesgerichtshof

Reisegepäck noch nicht umgeladen - Weiterflug verweigert

Nach Urteil des BGH müssen Fluggäste auf einem Anschlussflug auch dann mitgenommen werden, wenn das Reisegepäck erst mit einem späteren Flug transportiert werden kann. Wird die Mitnahme verweigert, steht dem Fluggast eine Ausgleichszahlung zu.

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Amtsgericht München

Urteil: Badeverbot wegen Haien ist kein Reisemangel

Nach Urteil des AG München trifft einen Reiseveranstalter nicht die Verpflichtung, dem Reisenden ein ungefährdetes Schwimmen im Meer zu ermöglichen. Ein Badeverbot wegen der Gefahr von Haiangriffen ist daher kein Reisemangel.

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Bundesgerichtshof

Urteil: Pauschale Ausgleichszahlung je Fluggast bei Pilotenstreik?

Mit Urteil entschied der BGH über die Frage, ob ein Luftfahrtunternehmen auch die pauschale Ausgleichsleistung in Höhe von 600 Euro je Fluggast zu zahlen hat, wenn ein Interkontinentalflug annulliert wird. Der BGH verneinte die Frage.

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Oberlandesgericht Köln

Pauschalreise: Muss eine 7-Tages-Reise auch 7 Tage dauern?

Nach Beschluss des OLG Köln dürfen bei Pauschalreisen vom Anbieter sowohl der An- als auch der Abreisetag mitgezählt werden. Bereits sechs Übernachtungen am Zielort ergeben dann eine "7-Tage-Reise". Dem Wettbewerber steht kein wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch zu.

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D.A.S. Rechtsschutzversicherung

Reisemangel - Was tun, wenn der Traumurlaub zum Albtraum wird?

Reisemängel - Das Hotelzimmer ist verdreckt, die Poollandschaft eine Großbaustelle und das angepriesene Abendessen besteht aus aufgewärmter Tiefkühlkost. Ein Beitrag über die Rechte Reisender und wie sie ihre Ansprüche richtig geltend machen.

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Verbraucherzentrale Bundesverband

Urteil: Reiseveranstalter und Airlines dürfen Flugzeiten nicht einseitig ändern

Reiseveranstalter und Fluggesellschaften dürfen die in der Buchung angegebenen Flugzeiten nicht ohne triftigen Grund ändern. Klauseln im Kleingedruckten, nach denen die Flugzeiten unverbindlich sind, benachteiligen den Kunden unangemessen und sind unwirksam.

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Amtsgericht München

Urteil Reiserücktrittsversicherung - Komplikationen durch Schwangerschaft

Treten während einer Schwangerschaft Komplikationen auf, kann dies zu einer Reisestornierung berechtigen, so das Urteil des AG München. Im Sinne der Versicherungsbedingungen kann damit eine "unerwartete schwere Erkrankung" vorliegen.

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Oberlandesgericht Celle

Urteil: Unverbindliche Flugzeiten bei Reisebuchung?

Nach Urteil des OLG Celle sind Klauseln, die eine nachträgliche Änderung der Flugzeiten ermöglichen, unwirksam. Unwirksam sind auch Bestimmungen in Pauschalreiseverträge, wonach Informationen über Flugzeiten durch Reisebüros unverbindlich seien.

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Verbraucherzentrale Bundesverband

Urteil: Flugpreisangaben - Auch Vermittler müssen Flugpreis klar angeben

Die EU-Norm gilt nicht nur für Fluggesellschaften, sondern auch für Reisevermittler, so das Urteil des EuGH. Zusatzleistungen wie Reiserücktrittsversicherungen dürfen nicht voreingestellt sein, sondern müssen vom Kunden aktiv ausgewählt werden.

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Amtsgericht München

Urteil: Reiseunternehmen schuldet keine nicht behinderten Mitreisenden

Bloß weil sich ein Reiseleiter mehr um einen Schwerstbehinderten kümmern musste und dadurch weniger präsent war, hat ein Reisender keine Mängelansprüche, so das Urteil des Amtsgerichts München. Ein Reiseunternehmen schuldet keine nicht behinderten Mitreisenden.

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Ein Beitrag der ARAG AG

Wellnessurlaub - Die fragliche Erholung

Der Begriff "Wellness" oder "Wellnesshotel" ist in Deutschland nicht rechtlich geschützt. Wie sehen die Rechte der Gäste aus, wenn der versprochene Wellnessbereich sich als Uralt-Sauna mit angrenzendem Kaltwasserbecken und der Fitnessraum als Besenkammer mit Hantelbank entpuppt?
 

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Bundesgerichtshof

Mängel eines Ferienhauses im Ausland - Gerichtsstand

Ein Verbraucher, der von einem gewerblichen Reiseveranstalter ein einem Dritten gehörendes Ferienhaus gemietet hat, kann Ansprüche aus dem Mietverhältnis gegen den Reiseveranstalter bei dem Gericht seines Wohnsitzes geltend machen.

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Amtsgericht München

Reiserücktrittsversicherung - Storno bei Kündigung des Arbeitsvertrags

Die Vertragskündigung eines Geschäftsführers, der von der Gesellschafterversammlung als Geschäftsführer abberufen wurde, ist keine unerwartete, betriebsbedingte Kündigung. Zumal es sich auch um einen Dienstvertrag handelt, muss die Versicherung keine Kosten für eine stornierte Reise übernehmen.

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Bundesgerichtshof

BGH-Urteil: Person bei Flugbuchung muss namentlich benannt werden

Ein Mann buchte über ein Internetportal einen Flug für sich und als zweite Person gab er für die Eingabe des Vor- und Zunamens jeweils "noch unbekannt" in die Buchungsmaske ein. Nach Urteil des BGH sei für die zweite Person kein wirksamer Vertrag über die Beförderung zustande gekommen.

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Amtsgericht München

Urteil - Gefahrenquelle im Hotelzimmer als Mangel

Besteht eine Gefahrenquelle in einem Hotelzimmer, stellt dies einen Mangel dar. Dabei ist es unerheblich, ob technische Normen eingehalten wurden. Entscheidend ist, was nach dem Vertrag geschuldet wurde, so das Urteil des AG München.

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