In dem Strafverfahren wegen versuchten Mordes in Osnabrück hat die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Osnabrück ihr Urteil verkündet. Der 36-jährige Angeklagte wurde wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Der angeklagte Familienvater schlug seine schlafenden Ehefrau mit der Faust gegen den Kopf, schlug die Tochter, verging sich an seiner Ehefrau gegen ihren Willen und würgte sie, bis sie Blitze sah und sich einnässte. Angeklagt wegen häuslicher Gewalt und Vergewaltigung hat das Amtsgericht Hannover sein Urteil gesprochen.

Der 21-jährige Angeklagte hat dem sieben Wochen alten Säugling seiner damaligen Freundin einen derart schweren Schlag gegen den Kopf versetzt, dass das Kind hierdurch ein Schädelhirntrauma und eine Hirnblutung erlitt und in akuter Lebensgefahr schwebte. Die Jugendkammer des Landgerichts Osnabrück hat nun ihr Urteil verkündet.

Ist der Straftatbestand der Beförderungserschleichung gemäß § 265a erfüllt, wenn ein Fahrgast ohne Fahrschein in einen ICE steigt und an seiner Mütze einen Zettel mit der sicht- und lesbaren Aufschrift "Ich fahre schwarz" angebracht hat? Mit dieser Frage hat sich das OLG Köln beschäftigt.

Das erste Date zwischen einer 18-Jährigen und einem 21-Jährigen endete mit einer heimlichen Aufnahme des Geschlechtverkehrs. Der 21-Jährige stellte das Handy-Video auf Facebook online und drohte ihr dabei an, das Video ihrem Vater zu schicken und ihr Leben zu zerstören, wenn sie nicht wieder mit ihm fi**e.

Der Aufdruck "FCK CPS" auf einer Umhängetasche, die gut sichtbar auf einer Kundgebung gegenüber bestimmten Polizeibeamten eingesetzt wird, stellt eine strafbare Beleidigung dar. Eine 19-jährige Studentin wurde deshalb vom Amtsgericht München zu 32 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Zwei Männer bauten in einem abgelegenen Maisfeld Cannabis-Pflanzen an. Doch diese blieben nicht unentdeckt und der Landwirt verständigte die Polizei. Diese setzte Wildkameras und überführte so die Männer. Die Männer stritten die Tat ab. Er habe nur sein Hund im Maisfeld gesucht. Mit dem Anbau habe er nichts zu tun...

Ein vom Vater schwer sexuell missbrauchter Junge kann ein erhebliches Schmerzensgeld beanspruchen und seinen zivilrechtlichen Anspruch mithilfe der vom Strafrichter getroffenen tatsächlichen Feststellungen zum Tatgeschehen begründen.

Die 20-jährige Einbrecherin war kein unbeschriebenes Blatt und wurde bereits mehrfach wegen Einbruchsdiebstahls verurteilt. Während der Untersuchunghaft gebar sie ein Kind, das nun beim Kindsvater in Kroation lebt. Trotz der Mutterrolle und des Tatgeständnisses verhängte das Gericht eine hohe Haftstrafe.

Das Schwurgericht des Landgerichts Mainz hat die Unterbringung einer 47-Jährigen in einer geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik angeordnet, da sie aufgrund ihrer Erkrankung (paranoide Schizophrenie) ihren Ehemann mit fünf Messerstichen schwer verletzt hatte.